Wohnung kaufen in Düsseldorf
Kaufpreise je Stadtbezirk aus echten Makler-Inseraten — und warum der Einstieg teurer ist als in Köln.
Von David Jurinka · Veröffentlicht am 18.09.2026 · Datenstand 18.09.2026
Düsseldorf in Zahlen
- Eigentumswohnungen kosten in Düsseldorf im Median 5.095 €/m² — ohne Neubau 4.975 €/m². Die mittleren 50 % liegen zwischen 4.118 und 6.471 €/m².
- Im Median kaum teurer als Köln, beim Einstieg schon: Das günstigste Viertel der Inserate beginnt in Düsseldorf rund 13 % höher. Unter 250.000 € liegen nur 21 % der Wohnungen, in Köln 28 %.
- Am teuersten ist der einzige linksrheinische Bezirk mit Oberkassel und Niederkassel (5.622 €/m²), am günstigsten Eller und Lierenfeld (3.852 €/m² im Bestand) — knapp Faktor 1,5.
- Wir beobachten 231 Makler-Websites mit Düsseldorfer Objekten. Dort erscheinen neue Objekte oft, bevor sie auf den Portalen landen.
Alle Zahlen sind Angebotspreise aus den von Wohnticker erfassten Makler-Inseraten, Stand 18. September 2026 — nicht beurkundete Kaufpreise. Die Köln-Vergleichswerte stammen aus derselben Auswertung am selben Tag.
Die Marktlage in Düsseldorf
Wer „Düsseldorf“ hört, denkt an Königsallee und Rheinufer — und erwartet deutlich höhere Preise als in Köln. Die Daten geben das nur zum Teil her. Mit 5.095 €/m² liegt der Düsseldorfer Median gerade einmal rund 2 % über Köln (4.988 €/m²), und auch das obere Viertel beginnt in beiden Städten praktisch gleich hoch (6.471 gegen 6.397 €/m²).
Der eigentliche Unterschied liegt unten. In Düsseldorf beginnt das günstigste Viertel der Inserate bei 4.118 €/m², in Köln schon bei 3.631 €/m² — ein Abstand von rund 13 %. Düsseldorf hat also nicht die teureren Spitzen, sondern den teureren Boden: Es fehlen die großen, günstigen Lagen, die Köln rechtsrheinisch mit Mülheim, Kalk oder Porz hat. Das zeigt sich auch in der Verteilung nach Kaufpreis:
| Preissegment | Düsseldorf | Köln |
|---|---|---|
| unter 250.000 € | 21,1 % | 28,5 % |
| 250.000 – 500.000 € | 40,0 % | 44,7 % |
| 500.000 – 750.000 € | 19,0 % | 15,3 % |
| über 750.000 € | 19,9 % | 11,6 % |
Für dein Budget heißt das: Wer mit 250.000 € plant, hat in Düsseldorf spürbar weniger Auswahl als in Köln. Umgekehrt ist das Angebot über 750.000 € in Düsseldorf fast doppelt so breit. Die typische inserierte Düsseldorfer Wohnung kostet rund 420.000 € bei 84 m².
Angebotslage: Auf 182 von Wohnticker beobachteten Makler-Websites waren 848 Eigentumswohnungen und 373 Häuser in Düsseldorf in den letzten 48 Stunden online bestätigt.
Aus den von Wohnticker erfassten Makler-Inseraten, Stand 18.09.2026. Dedupliziert, ohne Sammelportale. Objekte, die ausschließlich auf Portalen oder privat inseriert werden, sind nicht enthalten.
Kaufpreise nach Stadtbezirk
Düsseldorf ist in zehn Stadtbezirke gegliedert, die offiziell nummeriert sind — im Alltag spricht man von den Stadtteilen. Die Tabelle nennt deshalb zu jedem Bezirk die zugehörigen Stadtteile. Neben dem Median über alle Inserate weisen wir den Wert nur für Bestandswohnungen aus, also ohne Neubau und Erstbezug. Sortiert nach Bestand:
| Stadtbezirk | Bestand €/m² | Alle Inserate | Neubau-Anteil | Inserate |
|---|---|---|---|---|
| Bezirk 4 Oberkassel, Niederkassel, Heerdt, Lörick | 5.622 € | 5.622 € | 8 % | 302 |
| Bezirk 1 Altstadt, Carlstadt, Stadtmitte, Pempelfort, Derendorf, Golzheim | 5.505 € | 5.505 € | 7 % | 591 |
| Bezirk 2 Düsseltal, Flingern-Nord, Flingern-Süd | 5.297 € | 5.385 € | 7 % | 405 |
| Bezirk 3 Bilk, Unterbilk, Hafen, Friedrichstadt, Oberbilk, Hamm, Flehe, Volmerswerth | 4.977 € | 4.981 € | 5 % | 447 |
| Bezirk 5 Kaiserswerth, Angermund, Wittlaer, Kalkum, Lohausen, Stockum | 4.508 € | 4.545 € | 2 % | 128 |
| Bezirk 7 Gerresheim, Grafenberg, Ludenberg, Hubbelrath, Knittkuhl | 4.294 € | 4.320 € | 6 % | 122 |
| Bezirk 6 Rath, Unterrath, Mörsenbroich, Lichtenbroich | 3.997 € | 4.021 € | 7 % | 212 |
| Bezirk 9 Benrath, Urdenbach, Wersten, Holthausen, Hassels, Reisholz, Himmelgeist, Itter | 3.896 € | 3.916 € | 3 % | 317 |
| Bezirk 8 Eller, Lierenfeld, Vennhausen, Unterbach | 3.852 € | 4.133 € | 16 % | 172 |
Der Rhein teilt den Markt. Bezirk 4 ist der einzige linksrheinische Bezirk — und mit 5.622 €/m² der teuerste. Er hat auch die größte Spreizung nach oben: Das obere Viertel der Inserate beginnt dort erst bei 7.500 €/m², so hoch wie in keinem anderen Bezirk. Dahinter folgen die Innenstadt (Bezirk 1) und Düsseltal/Flingern (Bezirk 2), beide über 5.000 €/m². Ab Bezirk 3 geht es stufenweise nach unten, bis zu den östlichen und südlichen Bezirken knapp unter 4.000 €/m².
Der Norden liegt unter seinem Ruf. Bezirk 5 mit Kaiserswerth, Angermund und Wittlaer kommt im Bestand auf 4.508 €/m² und damit nur ins Mittelfeld — rund 1.100 €/m² unter dem linksrheinischen Bezirk 4. Für einzelne Stadtteile reicht unsere Datenbasis nicht, um belastbare Werte auszuweisen. Ein Bezirkswert sagt dir, in welcher Liga ein Gebiet spielt — nicht, was ein Objekt in einer bestimmten Straße kostet.
Einzige Neubau-Korrektur, die zählt: Bezirk 8. In Eller, Lierenfeld, Vennhausen und Unterbach weisen mindestens 16 % der Inserate Neubau oder Erstbezug aus — rund doppelt so viel wie in jedem anderen Bezirk. Über alle Inserate gerechnet kommt Bezirk 8 auf 4.133 €/m² und liegt auf Rang 7; im Bestand sind es 3.852 €/m², und er wird zum günstigsten Bezirk der Stadt. Wer dort eine Bestandswohnung sucht, sollte sich am zweiten Wert orientieren. In allen anderen Bezirken verschiebt der Neubau den Median um höchstens 90 €/m² — anders als in Berlin, wo Neubau-Projekte ganze Bezirksranglisten durcheinanderbringen.
Zwei ehrliche Einschränkungen. Erstens ordnen wir die Inserate über die Postleitzahl zu, und einige Düsseldorfer Postleitzahlen schneiden zwei Bezirke. Zählt man nur Postleitzahlen, die vollständig in einem Bezirk liegen, verschieben sich Bezirk 3 (etwa +8 %), Bezirk 6 (etwa −6 %) und Bezirk 8 (etwa −11 %) spürbar; die übrigen bewegen sich um weniger als 1 %. Lies die Rangfolge im Mittelfeld deshalb als Größenordnung, nicht auf den Euro genau. Zweitens fehlt Bezirk 10 (Garath, Hellerhof): Dort lagen uns zu wenige auswertbare Inserate vor, um einen belastbaren Wert auszuweisen.
Übrigens: In deinem Wohnticker-Suchprofil filterst du auf genau die Gebiete, die dich interessieren — wer nur Oberkassel und Heerdt sucht, bekommt auch nur Oberkassel und Heerdt.
Häuser in Düsseldorf: pro m² etwas günstiger als Wohnungen
Wer ein Haus in Düsseldorf kaufen will, zahlt pro Quadratmeter im Median 4.800 € — rund 6 % weniger als für eine Wohnung. Die mittleren 50 % liegen zwischen 3.619 und 6.532 €/m², die Spanne ist also deutlich breiter als bei Wohnungen. Der Grund ist wie in Köln und Berlin die Lage: Die typische inserierte Wohnung steht innenstadtnah, das typische Haus in den Außenbezirken.
Pro Quadratmeter günstiger heißt nicht günstig. Der Median-Angebotspreis eines Düsseldorfer Hauses liegt bei rund 895.000 € — mehr als das Doppelte der typischen Wohnung. Wie Düsseldorf im bundesweiten Vergleich dasteht, zeigt das Städte-Ranking der Kaufpreise pro m².
Wo du in Düsseldorf suchst — und warum die Reihenfolge zählt
Das Portal-Inserat ist bei Makler-Objekten typischerweise die letzte Station der Vermarktung, nicht die erste: Es kostet den Makler Geld pro Objekt und Laufzeit. Verkauft sich das Objekt vorher über seine Vormerkliste oder die eigene Website, spart er sich die Gebühr.
In Düsseldorf ist dieser Markt ausgesprochen breit verteilt: Wir beobachten 231 Makler-Websites, auf denen Düsseldorfer Kauf-Objekte stehen — Düsseldorfer Büros, Makler aus Nachbarstädten wie Neuss und Hilden, Kölner Büros und überregionale Ketten. Die drei größten Anbieter in unserer Auswertung stellen zusammen nur rund 41 % der Wohnungs-Inserate; der Rest verteilt sich auf fast 190 weitere Websites. Das ist kein Markt, den man mit ein paar Lesezeichen im Blick behält.
Die Mechanik dahinter erklären wir unter Wo veröffentlichen Makler ihre Immobilien zuerst? — welche Kanäle es daneben gibt, im Vergleich Immobilien kaufen ohne Portal. Was vor dem Portal passiert, zeigt der Ratgeber Off-Market-Immobilien finden.
Provisionsfrei kaufen in Düsseldorf: die realistische Einordnung
Rund 4 % der von Wohnticker erfassten Düsseldorfer Kauf-Inserate weisen sich ausdrücklich als provisionsfrei oder courtagefrei aus.
Untergrenze: gezählt werden nur Inserate, die es explizit ausschreiben. Stand 18.09.2026.
Beim Kauf ist die Provision der Regelfall, nicht die Ausnahme. Seit Ende 2020 gilt bei Wohnungen und Einfamilienhäusern immerhin die Teilungspflicht: Beauftragt der Verkäufer den Makler, darf er höchstens die Hälfte auf dich abwälzen (§§ 656a ff. BGB). Wer die Suche auf die provisionsfreien Objekte verengt, schneidet sich von rund 96 % des Marktes ab — und spart selten Geld, weil der Kaufpreis ohnehin verhandelt wird.
Der ergiebigere Hebel ist, früher am Objekt zu sein: Weniger Mitbewerber verschaffen dir mehr Verhandlungsspielraum, als der Provisionsfilter je einspart. Ganz ohne Makler — also von privat — ist der Kaufmarkt noch kleiner; was dort realistisch geht, steht im Ratgeber Immobilien von privat kaufen.
Kaufen oder mieten in Düsseldorf?
Für Düsseldorf lässt sich diese Frage mit eigenen Zahlen beantworten, weil wir hier auch die Mietseite breit genug erfassen. Das Ergebnis aus unserer Auswertung Mieten oder kaufen (Stand 25.08.2026):
- Der Kaufpreisfaktor liegt in Düsseldorf bei 28,0Jahresnettokaltmieten — etwas über Köln (27,4) und deutlich über Essen (23,3).
- Der Break-even, ab dem Kaufen kumuliert weniger kostet als Mieten, liegt für eine 75-m²-Wohnung bei rund 14 Jahren — in Köln bei rund 12, in Essen bei rund 9. Wer kürzer bleibt, fährt mit Mieten günstiger.
Dazu kommen die Kaufnebenkosten, die in Nordrhein-Westfalen besonders hoch sind: 6,5 % Grunderwerbsteuer, rund 1,5 % für Notar und Grundbuch und, falls ein Makler beteiligt ist, üblicherweise 3,57 % Käuferprovision. Auf eine Wohnung zum Düsseldorfer Median-Angebotspreis von 420.000 € sind das rund 48.600 € — Geld, das die Bank in aller Regel nicht mitfinanziert. Wie sich die Nebenkosten im Einzelnen zusammensetzen, erklärt der Ratgeber Immobilie kaufen; die Düsseldorfer Angebotsmieten findest du unter Wohnung finden in Düsseldorf.
Die Rechnung ist eine Modellrechnung auf Basis von Angebotsdaten und ersetzt keine Finanzierungs-, Steuer- oder Anlageberatung.
Schneller sein als die anderen Düsseldorfer Käufer
231 Makler-Websites von Hand zu beobachten ist über Monate nicht durchzuhalten — erst recht, wenn du im knappen Segment unter 250.000 € suchst, wo jedes neue Objekt zählt. Genau dafür gibt es Wohnticker: Wir prüfen diese Websites mehrmals täglich auf neue Kauf-Objekte. Du legst einmal ein Suchprofil an — Stadtteile, Objektart, Preisrahmen — und bekommst neue Treffer per E-Mail. Am besten kombinierst du das mit einem Portal-Agenten; wie du den sauber aufsetzt, steht im Ratgeber Immobilien-Suchagent für den Kauf.
Du suchst auch in der Nachbarschaft? Dieselbe Auswertung gibt es für Köln und für Essen, wo eine Wohnung pro m² rund halb so viel kostet.
Methodik
- Datenbasis: 3.024 auswertbare Inserate für Eigentumswohnungen und 1.271 für Häuser, erfasst auf 231 Makler-Websites, die Düsseldorfer Objekte führen — unabhängig davon, wo der Makler sein Büro hat. Keine amtliche Statistik.
- Quellenverteilung: Die größte Einzelquelle stellt rund 28 % der ausgewerteten Wohnungs-Inserate, die drei größten zusammen rund 41 %. Rechnet man die größte vollständig heraus, verschiebt sich der Stadt-Median um weniger als 1 %; ohne die vier größten um rund 2 %. Das Ergebnis hängt also nicht an einzelnen Anbietern.
- Kennzahl: Median aus Angebotspreis ÷ Wohnfläche. Spanne = 25. bis 75. Perzentil.
- Bestand vs. Neubau: Als Neubau zählen Inserate, die Neubau oder Erstbezug ausweisen — stadtweit rund 6 % der Wohnungs-Inserate. Da nicht jedes Objekt das ausschreibt, ist der Neubau-Anteil eine Untergrenze.
- Geo-Ebene: Stadtbezirk, zugeordnet über die Postleitzahl. Postleitzahlen, die zwei Bezirke schneiden, zählen zum Bezirk mit dem größeren Anteil. Bezirke unter 80 auswertbaren Inseraten (Bezirk 10) erscheinen nicht. Einzelne Postleitzahlen und Stadtteile werten wir nicht aus: Bei 60 bis 150 Inseraten je Gebiet kann ein einzelnes Neubauprojekt oder ein einzelner Makler den Wert bestimmen.
- Bereinigung: Mehrfach eingestellte Objekte entdoppelt, unplausible Werte (unter 200 oder über 30.000 €/m²) ausgeschlossen.
- Angebotslage: Objekte, die in den 48 Stunden vor dem Stichtag auf einer beobachteten Makler-Website bestätigt wurden; dedupliziert, ohne Sammelportale.
- Angebot, nicht Abschluss: geforderte Preise, keine beurkundeten. Für beurkundete Kaufpreise ist der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Landeshauptstadt Düsseldorf die richtige Quelle — dessen Zahlen sind dafür älter.
- Stand: 18.09.2026.
FAQ: Wohnung kaufen in Düsseldorf
Was kostet eine Eigentumswohnung in Düsseldorf pro m²?
Der Median der Angebots-Kaufpreise liegt in Düsseldorf bei 5.095 €/m²; die mittleren 50 % der Inserate liegen zwischen 4.118 und 6.471 €/m². Rechnet man Neubau und Erstbezug heraus, sinkt der Median auf 4.975 €/m². Die typische inserierte Wohnung kostet rund 420.000 € bei 84 m². Ausgewertet aus 3.024 Inseraten auf Makler-Websites, Stand 18. September 2026.
Welcher Düsseldorfer Stadtbezirk ist am günstigsten?
Gemessen an Bestandswohnungen ist Stadtbezirk 8 (Eller, Lierenfeld, Vennhausen, Unterbach) mit 3.852 €/m² der günstigste, knapp vor Bezirk 9 rund um Benrath und Wersten (3.896 €/m²) und Bezirk 6 mit Rath und Mörsenbroich (3.997 €/m²). Am teuersten ist der linksrheinische Bezirk 4 mit Oberkassel, Niederkassel, Heerdt und Lörick (5.622 €/m²). Zwischen günstigstem und teuerstem Bezirk liegt knapp Faktor 1,5. Garath und Hellerhof (Bezirk 10) sind mangels ausreichender Inseratszahl nicht ausgewiesen.
Ist eine Wohnung in Düsseldorf teurer als in Köln?
Im Median kaum: 5.095 €/m² in Düsseldorf gegen 4.988 €/m² in Köln, rund 2 % Unterschied im selben Datenstand. Deutlich teurer ist in Düsseldorf aber der Einstieg: Das günstigste Viertel der Inserate beginnt erst bei 4.118 €/m² gegenüber 3.631 €/m² in Köln, also rund 13 % höher. Nur 21 % der Düsseldorfer Wohnungen kosten unter 250.000 €, in Köln sind es 28 %.
Wie viele Wohnungen stehen in Düsseldorf zum Verkauf?
Auf 182 von Wohnticker beobachteten Makler-Websites waren in den 48 Stunden vor dem 18. September 2026 insgesamt 848 Eigentumswohnungen und 373 Häuser in Düsseldorf online bestätigt, dedupliziert und ohne Sammelportale. Objekte, die ausschließlich auf Portalen oder privat inseriert werden, sind darin nicht enthalten. Den laufenden Zugang meldet Wohnticker per E-Mail, sobald ein neues Objekt auf einer der beobachteten Makler-Websites erscheint.
Haus kaufen in Düsseldorf: Sind Häuser pro m² teurer als Wohnungen?
Nein, leicht günstiger: Häuser liegen in Düsseldorf bei 4.800 €/m², Wohnungen bei 5.095 €/m² — rund 6 % Unterschied. Der Grund ist die Lage: Die typische inserierte Wohnung steht innenstadtnah, das typische Haus in den Außenbezirken. In absoluten Zahlen ist das Haus trotzdem die deutlich größere Anschaffung: Der Median-Angebotspreis liegt bei rund 895.000 €.
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Düsseldorf?
In Nordrhein-Westfalen fallen 6,5 % Grunderwerbsteuer an, dazu rund 1,5–2 % für Notar und Grundbuch. Kommt ein Makler dazu, trägt der Käufer seit Ende 2020 höchstens die Hälfte der Provision — üblich sind dann 3,57 % inkl. MwSt. Zusammen sind das rund 11,6 % des Kaufpreises. Bei einer Wohnung zum Düsseldorfer Median-Angebotspreis von 420.000 € ergibt das rund 48.600 €, die zusätzlich zum Kaufpreis und meist aus Eigenkapital zu zahlen sind.
Lohnt es sich, in Düsseldorf zu kaufen statt zu mieten?
Das hängt vor allem davon ab, wie lange du bleibst. In der Wohnticker-Auswertung liegt der Punkt, ab dem Kaufen kumuliert weniger kostet als Mieten, für eine 75-m²-Wohnung in Düsseldorf bei rund 14 Jahren — in Köln bei rund 12, in Essen bei rund 9. Der Kaufpreisfaktor liegt in Düsseldorf bei 28,0 Jahresnettokaltmieten. Gerechnet mit 3,8 % Effektivzins, 2 % Tilgung und ohne Annahme über Wertsteigerung, Stand 25. August 2026. Eine Anlage- oder Finanzierungsberatung ersetzt das nicht.
Über den Autor
David Jurinka ist Gründer von Wohnticker. Aus der eigenen, zermürbenden Immobiliensuche heraus hat er einen Dienst gebaut, der mehrmals täglich die Websites von über 1.300 Maklern nach neuen Objekten durchsucht — 231 davon führen Düsseldorfer Objekte. Die Marktdaten in diesem Artikel stammen aus den dabei erfassten Inseraten. Mehr über Wohnticker.
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